Das erste Weihnachten im neuen Haus

BauherrFamilie Jäger
OrtVogt
KategorieSerie Schwäbische Zeitung
Jahr2013

Familie Jäger in Vogt ist am 15. Dezember umgezogen - Eine Bilanz

Bericht  & Foto von Meike Stolp Schwäbische Zeitung vom 05.01.2013

VOGT - Der Weihnachtsbaum steht neben dem Sofa. Gegenüber lodert das Feuer im Kachelofen.

Am Küchentisch sitzt Familie Jäger, im neuen Haus im Vogter Neubaugebiet "Lange-Furt-Weg-Erweiterung". Dort wo im Mai noch Gras wuchs und in den darauffolgenden Monaten langsam ein Haus wuchs, steht jetzt dieses Haus. Es ist fertig und die Jägers sind zufrieden und ziehen Bilanz.

Zeitlich im Rahmen

Zeitlich ist der Bau fast wie geplant fertig geworden. Die letzte Novemberwoche war anvisiert. Anfang Dezember ist es geworden. Und auch finanziell gab es "keine Überraschungen". Man habe kein halbes Prozent über dem Angebot gelegen.

Das sagen sowohl Jägers als auch Bauunternehmer Ralf Euperle. Was aber auch daran gelegen habe, sagt friedolin Jäger, dass man immer miteinander "geschwätz" habe. "Der Vorteil war, dass alles vor Ort ist" erklärt der Bauherr, "und dass viel im Vorfeld abgeklärt worden ist."

Er habe es sich stressiger vorgestellt. Stressig wurde es nochmal im November, als die Wärmepumpe nicht rechtzeitig in Betrieb genommen werden konnte: Erst wurde der Monteur krank und dann änderte sich das Wetter.

Wärmepumpen sollten nicht in Betrieb genommen werden, wenn es zu nass, oder zu kalt ist. Also kam der Monteur erst am 18. Dezember, drei Tage nach dem Einzug der Jägers. Die saßen so lange aber nicht in der kalten Stube. Ein Elektroheizstab im Pufferspeicher heizte ein, fraß aber auch viel Strom.

Am 15. Dezember war der Hauptumzugstag. Vorher seien aber schon die Möbel ins Haus transportiert worden, erzählt Friedolin Jäger. Und dass diese perfekt in die räume passten, war auch kein Zufall: Eigentlich, sagt Ulrike Jäger, habe man das Haus um die Möbel herumgebaut.

Was aber nicht ganz ungewöhnlich ist: Denn sagt Ralf Euperle, wenn man ein Haus baut und sich keine neue Inneneinrichtung kaufen will,

dann sollte sich die Architektur schon den Möbeln anpassen. Die alten Möbel schaffen auch die Verbindung zur alten Wohnung. Im Prinzip ist alles wie immer, nur in anderen Räumen.

Die vierjährige Tochter Linda zumindest fühlt sich wohl. Lindas Mutter erzählt, dass die Tochter noch einmal mit ihr nach dem Umzug in der alten Wohnung war. Und dann habe sie irgendwann zu Ulrike Jäger gesagt: "Mama, ich will jetzt heim." Nämlich ins neue. So schnell geht das.

Das die Baukonjunktur sich weiter positiv entwickelt, das glaubt Ralf Euperle. Die Nachfrage sei da. Und nicht nur er. Auch der Zentralverband des Deutschen Baugewerbes ist optimistisch

und hält für 2013 eine Umsatzentwicklung im Wohnbau in einer Größenordnung zwischen vier und sechs Prozent für möglich.

Jägers zumindest können das Bauen so, wie sie es erlebt haben, nur empfehlen. Einen Wermutstropfen gibt es allerdings noch: Sie warten schon länger darauf, dass die Telekom ihnen den Anschluss einrichtet. Zum vereinbarten Termin sei der Monteur nicht gekommen. Das sei ärgerlich, aber wird sich auch noch regeln.


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